Jørn Utzon

Geboren: 1918
Verstorben: 2008
Bekannte Werke: Opernhaus in Sydney, Wasserturm in Svaneke, Langelinie Pavillon, Nationalmuseum, Utzon JU1 Pendel von &tradition, Concert Pendel und, Opera Pendel von Lightyears.
Ausbildung: Architekt                                    
 
Geschichte:
Jørn Utzon wurde in Kopenhagen geboren, doch seine Familie ist Aalborg umgezogen, als er erst
1 Jahr alt war. Sein bekanntestes Werk ist sicherlich das Opernhaus in Sydney, aber er hat
beipielsweise auch Leuchten designt, wie das Utzon JU1 Pendel von &tradition, das Concert Pendel
und das Opera Pendel von Lightyears.

Jørn Utzons Vater, Aage Utzon, erwarb als Schiffbauingenieur der Aalborg Werft durch Präzision
seiner Spitzgatter hohes Ansehen. Er war ebenso bekannt dafür, dass er seine Boote bis ins kleinste
Detail beschrieb – diese Technik übernahm sein Sohn Jørn Utzon und behielt sie über seiner gesamte
Karriere bei.  

Die Konstruktions- und die Funktionsoptimierung wurde ein entscheidender Faktor für das Aussehen
der Schiffe. Die damit einhergehende bestechende Ästhetik diente Jørn Utzon als Inspirationsquelle
für seine späteren Werke.    

1930 besuchte Utzon mit seiner Familie eine Ausstellung in Stockholm, die Utzon dem Funktionalismus
näher brachte und ihn äusserst stark beeindruckte.  1937 begann Jørn Utzon mit Jay Fisker und
Steen Eiler Rasmussen als Lehrmeister, das Studium an der Kunstakademie in Kopenhagen und
schloss 1942 ab.

Im Jahre 1942, unter der Deutschen Besetzung Dänemarks, flüchtete Utzon nach Stockholm, das damals
skandinavischen und international anerkannten Architekten als Zufluchtstätte diente. Hier traf Utzon die
Architekten Arne Jacobsen, Poul Henningsen, Halldor Gunnløgsson, Tobia Faber und viele andere mehr.
Der nordische Funktionalismus von Asplunds inspirierte diese Architekten in gleicher Weise wie die
Zeichenstube von Alvar Aaltos.

Nach der Kapitulation der Deutschen im Jahre 1945 arbeitete Jørn Utzon am Wiederaufbau einer ganzen
Reihe von Gebäuden in Holland, um den Aufbau in Europa zu fördern. Dies gab erste Anstösse zu den
additiven Prinzipien, die er späterhin weiterentwickelte.  

Auch die Integration der Natur in die Architektur wurde sein wichtiges Instrument und zieht sich als ein
wichtiger Arbeitszugang durch Utzons gesamte Karriere.

Die Arbeit am Opernhaus in Sydney begann Utzon 1956.

Im Laufe seiner Karriere nahm Utzon viele Preise und Ehrungen entgegen. 1978: 'RIBA Royal Gold Medal',
1980: 'The Daylight and Building Component Award', 1982: 'Alvar Aalto Medaljen', 1985: 'Companion of the
Order of Australia', 1992: 'Sir John Sulman Medaljen', 1992: 'Wolf Prize in Arts' und 1998: 'Sonningprisen'.

Im Jahre 2003 nahm Jørn Utzon für seine aussergewöhnlichen Arbeiten den Pritzker-Preis entgegen
und erhielt im gleichen Jahr die Ehrenprofessur an der Aalborg Universität.